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Naked – Das
Beatles-Album für Fans
Beatles-Fans
warten mit einiger Spannung auf
ein Album, das am Montag, 17.
November 2003, in die Läden kommt. „Let It Be – Naked“ ist
zunächst einmal eine überarbeitete Wiederveröffentlichung
des letzten Beatles-Longplayers „Let It Be“. Eine
Wiederveröffentlichung allerdings, die es in sich hat. Paul McCartney
hat sich damit nach über 30 Jahren endlich einen Herzenswunsch erfüllt
und das Album von all jenem – seiner Meinung nach – überflüssigen
Ballast befreit, mit dem ihn 1970 der Produzent Phil Spector überladen
hat. Wo auf der Urversion voluminöse Streichorchester den
Spector-typischen Wall Of Sound formen, sind auf „Naked“ die Songs auf
ihr spartanisches Gerüst reduziert. Die digital überarbeiteten Hits
klingen nun so wie sie die Beatles einst live gespielt hatten,
schnörkellos und von schwülstigem Ballast befreit. Genau so hatten es
sich die beiden überlebenden Beatles Ringo Starr und Paul McCartney
gewünscht und vorgestellt. „Nun klingen die Stücke wieder so wie damals
im Übungsraum“, sagt Drummer Starr anerkennend. „Die Essenz der
Beatles-Liveperformances ist wieder erkenn- und hörbar.“ Sein Kollege
Paul McCartney hatte immer gehasst, was Phil Spector aus Liedern wie
„The Long And Winding Road“ oder „Across The Universe“ gemacht hatte.
Die Stücke für das Album hatten die Beatles im Jnuar 1969 während ihrer
intensiven Vorbereitung auf eine Fernseh-Liveübertragung eingespielt.
Die Bänder verschwanden dann zunächst in einer Schublade, während die
Vier sich an die Arbeit am Album „Abbey Road“ machten. Es war
Beatles-Toningenieur Glyn Johns, der dann später als erster den Auftrag
erhielt, sich die Aufnahmen mal genauer anzuhören und aus ihnen ein
Album mit dem Titel „Get Back“ zusammen zu stellen. Doch das Projekt
wurde wieder eingestellt, bevor Johns sich ihm wirklich hatte widmen
können. Als sich 1970 die endgültige Auflösung der Beatles abzeichnete,
wurde schließlich der damalige Produzenten-Superstar Phil Spector
(siehe auch die News-Story an anderer Stelle) engagiert, der die Songs
neu überarbeitete, orchestrierte und schließlich „Let It Be“ sein
endgültiges Gesicht gab, ein Gesicht, dass die Band, Paul McCartney
allen voran, vollends verabscheute und das nun endgültig revidiert
worden ist. |
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