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Ein Stern für Alice Cooper
Seit seiner
Entdeckung durch Frank Zappa
in den Sechzigern hat Vincent Damon
Funier unter dem selbst gewählten Künstlernamen Alice Cooper im Alleingang mehrere
Kapitel Rockgeschichte geschrieben. Der Erfinder des theatralischen
Schockrock, Meister der Illusionen, Rock'n'Roll-Junkie auf der
drogen-und alkoholbeschleunigten Überholspur, in späteren Jahren
geläuterter Familienvater und bekennender Christ war im Laufe seiner
Karriere mehrfach totgesagt worden, nur um dann um so speaktakulärer
wieder aufzuerstehen. Trotzdem hat ihm Hollywood nie seinen eigenen
Stern auf dem Walk Of Fame gegönnt. Während dort die mittlerweile
abgetretenen Sterne mancher zweitklassiger Rockstars langsam im
kalifornischen Smog verblassen, suchte man bis zum 2. Dezember 2003
vergeblich nach Zacken mit dem Schriftzug Alice Cooper drunter. Ob Los
Angeles Alice verübelt hat, dass er sich bis in der Wüstenstadt Arizona
wohler fühlt als im windigen LA? Wie auch immer, jetzt ist es soweit,
Alice hat seinen eigenen Stern. Der Walk Of Fame wurde 1958 zum Leben
erweckt. Er sollte ein Tribut für die Persönlichkeiten darstellen die
Hollywood zur bekanntesten Community der Welt gemacht haben. Heute
steht der Walk Of Fame für ein Synonym des Glamours und ist eine der
grössten Touristenattraktionen in Los Angeles. |
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