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THREE DOG NIGHT
The Complete Hit Singles
Geffen/Universal

Three Dog NightIn ihrer Glanzzeit zwischen 1969–1974 brachten es Three Dog Night auf 12 LPs mit Gold-Status und 18 Titel in den Top-20, darunter die Nr. 1-Songs „Mama Told Me“(Mai 1970) von Randy Newman, „Joy Of The World“ (Feb. 1971), „Black & White“ (Juli1972), „Shambala“
(Mai 1973) und Leo Sayers „The Show Must Go On“ (Feb.1974). Insgesamt verkauften sie rund 40 Millionen Schallplatten und gehörten
damit zu den erfolgreichsten amerikanischen Rockgruppen aller Zeiten. Musikalisch durchlief die Band eine rasante Entwicklung von progressivem Rock bis hin zur hochdotierten, perfekt funktionierenden Show-Attraktion. Im Mittelpunkt, die durch ihren Soulgesang bestechenden Protagonisten Chuck Negron, Cory Wells und den früher von den Monkees abgelehnten Danny Hutton. Der mit ihm befreundete Beach Boy Brian Wilson schrieb einige Songs für die Band und begann ein Album zu produzieren. Zur Fertigstellung kam es dann aber nicht, dafür übernahm der schon mit Steppenwolf arbeitende Gabriel Meklen die Produzentenrolle. Da die Musiker keine Ambitionen hatten eigenes Material zu veröffentlichen, orderte man bei den talentiertesten Songschreibern der Szene maßgeschneiderte Hits. Coverversionen wie „Eli’s Coming“ von Laura Nyro, Dave Masons „Feelin‘ Allright“, „A Change Is Gonna Come“ von Sam Cooke oder „Your Song“ von Elton Johns Hofkomponisten Bernie Taupin gehörten zum  auserwählten Repertoire. Persönliche Probleme einiger Bandmitglieder führten Mitte der 70er Jahre zu internen Umstrukturierungen. Hutton machte als New Wave-Produzent von
sich reden, Wells und der vom Drogenkonsum erholte Negron starteten
Solokarrieren. Im Sommer 1982 reformierten sich Three Dog Night fast
in Originalbesetzung. Zum zuletzt aktuellen Line up gehören neben den Gründungsmitgliedern Wells und Hutton noch die beiden Anfangsmusiker Jimmy Greenspoon (Keyboards) und der Leadgitarrist Michael Allsup. Chick Negron verfolgt weiterhin seine Solowege und  läßt ab und an durch bemerkenswerte Longplayer aufhorchen.


© 2004 Andreas Probst/ MuzikQuest




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