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SLOW HORSES
Cross That Line
Universal

Dass Pferde eine
beliebte Allegorie in der U-Musik darstellen haben Künstler von u.a.
Patti Smith (Horses) über America („Horse With No Name“) bis zu den
Rolling Stones („Wild Horses“) mit Album- und Songtiteln, oder sogar
wie Sixteen Horsepower als Bandname gezeigt. Diese Symbolik hat sich
die deutsche Country (Rock) Band Slow Horses ebenso zu eigen gemacht.
Gezwungenermaßen, nämlich aus rechtlichen Gründen, wurden ab
November 2001 aus der Göttinger Gruppe Tennessee Five besagte Slow
Horses. Nach diversen Umbesetzungen, zwei im Eigenvertrieb
veröffentlichten Alben und explodierendem Tourplan zeigte sich schon
auf dem Vorgänger Move On die neu gefestigte Soundstruktur. Mit Gaby
Schmidt, die schon als Frontfrau der „Lärmenden Luder“ ihre Fähigkeiten
als Vokalistin unter Beweis stellte komplettieren als Dienstältester
Lutz Lagemann (pedal steel & electric guitar), der Gitarrenlehrer
Marc Hothan (elect. & acc. Guitar), Christian Schulz an Bass und
Keyboards sowie der studierte Drummer Tom Dyba das Quintett. Im Mai
2003 erscheint dann die erste Major-Label-CD Move On mit 14 eigenen
Titeln und in ganz Europa veröffentlicht. Die erste ausgekoppelte
Single „I’m Still Falling“, von den US-Country Stars Austin und Kostas
geschrieben, erreicht Platz 1 der Europäischen Hot Disc Country Charts.
Die zweite Single „Shelter“ wird sogar für eine Folge der Fernsehserie
„Jag – im Auftrag der Ehre“ als Soundtrack-Musik verwendet. Mit dem
aktuellen Album Cross That Line verfolgen die Slow Horses weiter den
Weg entstaubte Countrykonventionen im handlichen Popformat einem jungen
Publikum näherzubringen. Fernab verlogener Nashville-Sentimentalität
und aller Westernklischees präsentieren die Musiker ihre Auffassung
zeitgemäßen Countrysounds. Durch den modernen und
unkonventionellen Umgang mit Folk- und Countrymusik sind die Slow
Horses eine Bereicherung des Genres und werden sicherlich für diese oft
stiefmütterlich behandelte Musikrichtung neue Freunde gewinnen.
© 2004 Andreas Probst/
MuzikQuest
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