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INDIGO JONES
No Smoking
Skinny Dog

Indigo Jones - No SmokingSchon mal darüber nachgedacht, wie eine Mischung aus Can, AC/DC, The Doors, White Stripes und Nick Cave klingen könnte? Höre ich da ,,interessant''?  Kaum das treffende Wort im Falle von Indigo Jones. Ein australischer Barbesitzer, Gitarrist und Sänger, ein spanischer Trommler, ein britischer Bassist und ein ebenso britischer Gitarrist bilden das Rückgrat einer der ungewöhnlichsten, musikalisch schrillsten und aufregendsten Rock-Bands, die das britische Popmekka Manchester derzeit zu bieten hat. Auf der Insel haben sich Indigo Jones mittlerweile Underground-Kultstatus erspielt. Wer das Debütalbum „No Smoking“ in Ruhe durchhört, wird schnell verstehen warum. Stilistisch ist die Band überhaupt nicht zu packen; harter australischer Bluesrock der Marke Rose Tattoo oder auch AC/DC klingt hier und da durch, andere Tracks erinnern in ihrer hypnotischen Monotonie an die Kölner Can zu Zeiten von „Mother Sky“ oder „Spoon“, dann wieder Anklänge an jungen US-Alternative Rock wie ihn die Strokes oder White Stripes auch nicht besser hin kriegen. Zwischendurch bitter-düstere Songs in klassischem Nick Cave-Stil und schließlich das absolute Highlight, der ,,Whiskeysong“, der Erinnerungen an die Doors und Jim Morrison weckt. Jeder einzelne Song auf dem Debütalbum ist in sich ein kleines Meisterwerk, fast alle sind potenzielle Hits und doch ist kein einziger auch nur annähernd in die Sparte kommerzieller Rock oder gar Pop einzuordnen. Kurz und gut: Echte Meisterwerke sind selten geworden, hier ist eins!!!
© 2003 MuzikQuest/ Bertold Arend




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