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Groove Armada
goodbye country, hello nightclub
JIVE/Zomba
Es gibt eine Handvoll
Bands und Elektronikprojekte, die derzeit das Maß aller Dinge sind,
wenn es darum geht, variierende Beats mit unterschiedlichsten Vocals zu
mischen und daraus entweder a) tanzflächentaugliche Dauerbrenner zu
kreieren oder b) begnadete Chillout-Ambient-Pop-Stücke zu
produzieren. Andy Cato und Tom Findlay, die unter Groove Armada
firmieren, beherrschen beide Disziplinen exzellent. „Vertigo“ war schon
ein Knaller, aber das neueste, dritte Album des Duos kann seinen
Vorgänger nochmals toppen. Stücke wie das raggamäßige „Superstylin“ (a)
oder das träumerisch plätschernde „Join Hands“ (b) klingen bei aller
Soundfrickelei und allem Sampling so unverkrampft, dass man gar nicht
anders kann, als sie immer und immer wieder anzuhören. Das gilt, was in
diesem Genre überaus selten der Fall ist, für das gesamte Album, das –
auch wenn der Titel das Gegenteil suggeriert – wunderbar zu Hause
funktioniert und keine Clubatmosphäre benötigt, um seine Klasse zu
entfalten. Danceweltjahresbestleitung!
© 2003 Benno Limberg/
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