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ERIC CLAPTON
Me And Mr. Johnsons
Warner
Am
8.5.1911 in Hazlehurst, Mississippi, geboren und in Memphis,
Tennessee, aufgewachsen, bekommt der „geborene Vagabund“ Robert
Johnson im November 1936 zum ersten Mal die Möglichkeit Songs
aufzunehmen. Bei den ersten Sessions für die American Record
Company entsteht u.a. der legendäre „Walkin´ Blues“.
„Terraplane Blues“ (=>
Greatful Dead), ein weiterer Song der ersten Aufnahmen, verkauft sich
so gut daß Johnson 1937 in einem Lagerhaus in Dallas, Texas, 13
weitere Songs einspielen kann, darunter die von den Rolling Stones
adaptierte Ballade „Love In Vain“. Viele seiner Songs, etwa
„Hellhound On My Trail“, „Cross Road Blues“ oder „I´m
A Steady Rollin´ Man“ haben seine Erfahrungen als Hobo zum
Gegenstand. Als Johnson am 16.8.1938 an den Folgen einer Vergiftung
stirbt, ein Nebenbuhler soll seinen Whisky vergiftet haben, hat er
trotz nur kurzer Schaffensphase einen festen Platz in der
Musikgeschichte. Sein aggressives akustisches Spiel prägt
zahllose E-Gitarristen von Elmore James bis Muddy Waters und als
einer der Gründerväter des „Delta Blues“ beeinflußt
er weiße Gitarristen wie Keith Richards, Johnny Winter und Eric
Clapton. Eben
der zollt nun auf seinem aktuellen Album Me And Mr Johnsons
als zur „Legende gewordener Gitarrengott“ sein Tribut dem „König
des Delta Blues“. In seiner Traditionspflege unterstützt wird
„Slowhand“ von alten Weggefährten wie Steve Gadd (drums),
Nathan East (bass), den beiden Gitarristen Andy Fairweather Low und
Doyle Bramhall II, sowie dem als fünften Beatle bekannten Billy
Preston (hammond organ, piano). Wie u.a. schon auf dem Album From
The Cradle (1994) kehrt Clapton zu seinen Blueswurzeln zurück
und interpretiert hingebungsvoll und zeitgemäß die
Kompositionen des alten Bluesmeisters. Mit Me And Mr Johnsons
unterstreicht Clapton einmal mehr sein unnachahmliches
Blues-Guitar-Feeling und erweckt hoffentlich auch die Neugier auf
Blues Pioniere wie eben Robert Johnson.
© 2004 Andreas Probst/
MuzikQuest
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