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DJ LOGIC
The Anomaly
Ropeadope / Zomba
Irgendwann war das mal HipHop. Oder
besser, so etwas entsteht, wenn ein wacher Geist vom HipHop kommt und
Nachforschungen anstellt. Wo komm' ich her, wohin führt mich das? Jason Kibler, 30, aus der Bronx, der
sich DJ Logic nennt, kam von
den Turntables zum Jazz, nicht ohne sich zwischendurch an Vernon Reid
und Living Color zu reiben und dort openminded Rock kennen zu lernen.
Es folgten Größen wie Don Byron, John Scofield oder Marc Ribot, an
denen Logic wuchs. "The Anomaly" ist handgemachter Turntable-Jazz, wenn
es das gibt, und führt Fetzen indischer Tablas samt passender Violine
ebenso mit sich wie 70er-Flöten-Jazz, kranke Exkursionen auf der
Bassklarinette, Operngesang und sensationelles Drum-Programming. Neben
der fünfköpfigen Crew treten hier Gäste wie Vernon Reid, John Medeski
(von Medeski, Martin & Wood) und Melvin Gibbs (ex-Rollins Band)
auf. Ergebnis: aus Sessions entstandener Downtown J
azz, gemischt
mit Old School HipHop. Roh, lauernd, aufregend, ein Kandidat für die
Jahres-Top10.
© 2002 P.E. Hillenbach/
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