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THE CONCRETES
The Concretes
Licking Fingers/ EMI
Schon
die im April 2004 veröffentlichte EP Say Something New ließ erahnen
welch musikalisches Potential dieser Gruppe zur Verfügung steht und
machte Lust auf mehr. Nun sind mit dem endlich erschienenen Album
sämtliche Erwartungen übertroffen. Im
Sommer `95 führt die Liebe zur Pop Music drei junge Schwedinnen Lisa
Milberg (drums), Maria Eriksson (guitar) und Sängerin Victoria Bergmann
zusammen. Nach dem am häufigsten in Stockholm benutzten Baumaterial
Beton nennen sie sich The Concretes. Weniger herkömmliche Popgroup denn
freundlicher Familienbetrieb, vergrößert sich die Band 1999 um drei
männliche Mitglieder und spielt die Debut EP ein. Warmer, voller, teils
minimalistischer, oft melancholischer von schräger Trompete unterlegter
Sound und Sängerin Victorias in den Bauch fließende Stimme zwischen
Diana Ross, Nico und Hope Sandoval sind das Markenzeichen. Zwei weitere
EPs Boyoubetterunow und Nationalgeographic erwecken das
Publikumsinteresse nun auch in den USA. Das Jahr 2000 bringt weitere
neue Musiker, u.a. Ludvig Rylander sowie Ulrik Karlsson, die mit
Saxophone bzw. Trumpet die schon vorhandene Virtualität
kontrapunktieren. 2002 tritt Produzent Jari Haapalainen auf den Plan.
Die Gruppe zieht sich in ein Haus auf dem Land zurück. Aus intensiven
Tag und Nacht andauernden Proben resultiert die überragende Single „You
Can’t Hurry Love“, gefolgt vom ersten Album The Concretes, das nicht
nur in Schweden für Furore sorgt. Primi inter pares des heiter
melancholischen Werkes sind neben der Hommage an Diana Ross das
großartige „Warm Night“ und der Wall of Sound „Say Something New“.
Weiters Indiz für Kompetenz und Musikverstand der Concretes ist
sicherlich das Mitwirken des genialen Nicolai Dunger auf einem der Top
Alben des Jahres 2004.
© 2004 Andreas Probst/
MuzikQuest
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