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Birtles, Sharrock &
Goble
Full Circle
Universal
Who
the hell are Birtles, Shorrock
& Goble? Aber halt, war da nicht etwas! Dem akribischen Kenner der
Musikszene von Down Under geht da bald ein Licht auf und die anderen
schauen einfach auf das Kleingedruckte rechts oben – Original Voices Of
Little River Band.
Schon
sind wir im Jahr 1975 als in Melbourne drei Mitglieder der Band
Mississippi, Graham Goble, Beep Birtles und Derek Pellicci mit dem
Engländer Glenn Shorrock von Esperanto die Grundstufe der Little River
Band zünden. Durch Roger Mc Lachlan (bass) und dem Italiener Rick
Formosa (guit) zum Sextett gewachsen, gelingt mit den Singles
„Curiosity Killed The Cat“ und „It’s A Long Way There“ ein guter Start.
Letztere werden bald durch den Gitarristen David Briggs und den
Bassisten George Mc Ardle ersetzt und die Band geht auf ihre erste
Welttournee in deren Verlauf sie im Vorprogramm der Average White Band
die USA und mit den Hollies Europa bereist. Der klare von mehrstimmigen
Vokalharmonien geprägte Sound wird zum Markenzeichen und vor allem in
den USA begeistert der perfekt inszenierte Mainstream-Rock. Trotz
stetiger Personalrochaden und Soloprojekten der Protagonisten – so
entschließt sich1983 Shorrock zu einer Sololaufbahn, er wird durch John
Farnham als Leadsänger ersetzt – gelingen überdurchschnittliche Hits
wie u.a. „The Night Owls“, „Take It Easy On Me“ oder „Lonesome Loser“.
Das
aktuelle Album des Resttrios Birtles, Shorrock & Goble Full
Circle, ein Live-Mitschnitt des Melbournekonzertes vom 18. Und 19. Juli
2003, gerät so zum technisch herausragenden Hitfeuerwerk und die
stimmliche Präsenz der Veteranen des Wohlklangs ist beeindruckend. Eine
brillante Begleitband tut ihr übriges den unvergessenen Songs neues
Leben einzuhauchen. So leitet schon der a Capella Opener „Full Circle“
einen Abend instrumentierten Harmoniegesangs ein, der an die
außergewöhnlichen Kompositionen der Eagles oder Crosby, Stills &
Nash erinnert. Ein Werk für Fans und Feinhörer also, das unter dem
gleichen Namen als DVD erhältlich ist und das gesamte Konzert
dokumentiert.
© 2004 Andreas Probst/
MuzikQuest
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