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Mit einer kleinen Berührung, einem Griff an den Jackensaum, war die Situation für beide außer Kontrolle geraten, und das war ihnen bewusst. Neil reagierte als erster, lockerte erschreckt seinen Griff, löste die Hand, wischte sie hektisch an seiner Hose ab.

„Entschuldigen Sie bitte“, stammelte er. „Ich wollte Sie nicht anfassen. Aber ich habe da diesen toten Jungen, und ich brauche Hilfe, und der liegt da, und ich kann ihn nicht allein schleppen, verstehen Sie?“

Neil plapperte einfach drauf los, doch der Mann hörte gar nicht zu.

„Schon gut“, antwortete er mechanisch, mit flacher Stimme, sichtlich erleichtert, dass das gewohnte Verhältnis zwischen Oben und Unten, für einen Sekundenbruchteil erheblich gestört, wieder hergestellt schien. Sein Blick ging durch Neil hindurch, als sei der gar nicht mehr da. Dann wandte er sich allmählich ab und eilte mit schnellen kleinen Schritten davon, war schon bald zur Gänze im Strom der Fußgänger verschwunden.




Neil stand einfach da, die Panik wuchs vom Kuscheltierchen in der Magengrube und zwischen den Schulterblättern zur reißenden Bestie heran, die mit ihm durchzugehen, ihn zu verschlingen drohte. Wie er so da stand behinderte er den steten Fluss zielgerichtet einher eilender Passanten, wurde zum Steinbrocken in der Strömung, an dem sich der Fluss teilte und verwirbelte.


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