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Tote Hosen sammeln für Tsunami-Opfer

Die Toten HosenIm internationalen Vergleich zeichnet sich Deutschland nicht gerade durch spendenwillige Hilfsbereitschaft aus. Während die gerade mal 59 Millionen Briten inzwischen rund 28 Millionen Euro aus privaten Taschen für die Opfer der Tsunami-Katastrophe gespendet haben, haben die 82 Millionen Deutschen es auf kaum mehr als 12 Millionen Euros an Privatspenden gebracht (Stand 29.12.2004). Zu denen, denen das viel zu wenig erscheint, gehören auch Künstler wie die Toten Hosen. Die Düsseldorfer Punk-Veteranen haben sich entschlossen, sämtliche Gewinne aus dem heutigen (29.12.2004) Konzert in Berlin der internationalen Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" (http://www.aerzte-ohne-grenzen.de) zur Verfügung zu stellen, die bereits in der von der Katastrophe sehr stark betroffenen Region Aceh in Indonesien/Sumatra mit einem eigens errichteten Gesundheitszentrum vor Ort ist. Zusätzlich zu den Toten Hosen verzichten viele andere an dem Konzert Beteiligte, wie z.B. der lokale Veranstalter Loft Concerts, die Arena in Berlin, die Produktionsfirma Clair-Brothers Audio Rent GmbH, der Trucking Service und Coach Service, "Das Dreckige Dutzend" oder auch die Crew-Mitglieder auf ihr Honorar, so dass mit einer Spendensumme von ca. 100.000 EUR zusätzlich zu der Spendenhotline gerechnet werden kann. Das Geld der Telefonaktion kommt der "Aktion Deutschland hilft" (http://www.aktion-deutschland-hilft.de/) zugute.

Infos zu der Aktion und über das live übertragene Konzert unter www.fritz.de.


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