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Wilson, dessen abenteuerliche Geschichte 2002 in
dem Film „24
Hours Party People“ von Michael
Winterbottom
nacherzählt worden war, war im November vergangenen Jahres erstmalig
mit Nierenkrebs diagnostiziert worden. Eine Operation und die
anschließende Chemotherapie gaben noch einmal kurzfristig Anlass zur
Hoffnung, doch am Ende siegte der Krebs. Seine letzten Wochen waren
überschattet von der Weigerung der örtlichen Filiale des Nationalen
Gesundheitsdienstes, die Kosten von rund 5.000 ¤ pro Monat für die
Behandlung mit dem erprobten und lebensverlängernden Medikament Sutent
zu übernehmen. Am Ende sprangen die Bands New Order
und Happy Mondays
und andere Freunde Wilsons aus der Musikbranche ein und übernahmen die
Kosten für das Medikament. weiter
Der kanadische Sänger,
Komponist und
Gitarrist Neil Young erholt sich derzeit von einer Gehirnoperation.
Ärzte hatten bei Young ein Aneurysma diagnostiziert, nachdem
er
während der "Rock'n'Roll Hall Of Fame"- Zeremonie im
vergangenen
Monat über plötzlich auftauchende
verschwommene Sicht
und Kopschmerzen geklagt hatte.Ein Aneurysma ist eine poröse
Ader
im Gehirn, die sich aufbläht und auf umliegende Gehirngegenden
drückt. Unbehandelt kann ein Aneurysma nicht nur
Gehirnfunktionen
schwer beeinträchtigen, sondern auch platzen und durch die
folgenden Gehirnblutung zum Tode führen. Die kurzfristig
angesetzte Operation fand am 29. März statt und wird laut BBC
von
Neil Youngs behandelndem Doktor Pierre Gobin als "voller Erfolg"
gewertet. Jim Marshall
ist eigentlich kein Mann
für Autogramme. Im Moment allerdings gibt er gerne welche.
Wegen
dem Doktor vor dem Jim. „Ist schon ein Ding“, sagt
er,
„ich bin
in meinem
Leben nie
zur Schule gegangen, und jetzt bin ich trotzdem
ein Doktor.“ Der Doktor ist ehrenhalber, vom College Of Music
einer
renommierten amerikanischen Universität verliehen. Nach dem
Marshall schreibt er noch OBE und deutet dann extra mit dem Finger
drauf: „Einen OBE habe ich jetzt auch, Anfang des Jahres
verliehen
bekommen. Von der Königin!“ OBE steht für
„Order
of
the
British Empire“. Das existiert zwar eigentlich gar nicht
mehr,
der
Orden ist aber trotzdem immer noch eine der höchsten
Auszeichnungen, die das Inselreich zu vergeben hat. Kein Wunder, dass
Jim Marshall strahlt wie ein Lausebengel, dem das Honigkuchenpferd
von Nachbarins Fensterbrett direkt in den Mund gefallen ist. In
diesem Augenblick sieht er keinen Tag älter aus als
höchstens
jungenhafte 61. Aber denkste, 81 Jahre hat er mittlerweile auf dem
Buckel. Und was für Jahre das sind!
40
Jahre Jefferson
Airplane
Darrell
Abbott,
Gitarrist der
amerikanischen Heavy Metal Band Damageplan, ist am Mittwochabend (8.
Dezember 2004) auf offener Bühne erschossen worden.
Damageplan,
hervorgegangen aus der in den
Neunzigern enorm erfolgreichen
US-Metalband Pantera, hatte gerade ihren Auftritt in einem Nightclub
in Columbus im US-Bundesstaat Ohio begonnen, als plötzlich ein
Mann auf die Bühne kletterte und den Gitarristen wüst
zu
beschimpfen begann. Dann eröffnete er aus nächster
Nähe
das Feuer auf Abbott. Fünf oder sechs Schüsse trafen
den
Gitarristen, der tödlich getroffen zusammen sackte. Als ein
Ordner versuchte den Attentäter, ein groß
gewachsener Mann
von ca. 30 Jahren, der ein Kapuzen-Hemd trug, von seinem Opfer weg zu
zerren, wurde auch er angeschossen und tödlich verletzt.
Tupacs
Mutter Afeni Shakur hat ein
Video zur Veröffentlichung freigegeben, das die Geschichte
ihres
Sohnes, des 1996 in Los Angeles von Unbekannten erschossenen Rappers
2Pac, 'von ihm selbst erzählen lässt' – so
die
Ankündigung. Das Video besteht größtenteils
aus
Mitschnitten von Interviews und persönlichen
Gesprächen
Tupacs. Die Mutter will mit der Veröffentlichung erreichen,
dass
ihr Sohn '... und seine Arbeit besser verstanden werden
können.'
In einem Interview mit der britischen BBC sagt sie weiter:
„Seit
seinem Tod hat es unzählige Versuche von den
unterschiedlichsten
Leuten gegeben, sein Leben und seine Arbeit zu deuten und zu
verstehen. Ich habe dieses Video zusammengestellt, damit die
Außenwelt von Tupac selbst erfahren kann, wie er sich selbst,
seine Umgebung und seine Arbeit gesehen und charakterisiert hat. Ich
bin, wie meine Familie, davon überzeugt, dass niemand Tupac
besser erklären kann als er selbst. Deshalb dieses
Video.“
weiter.... 