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Derzeit im Archiv:




Goodbye Mr. Manchester
Anthony Wilson an Krebs gestorben

Das war ein Kampf, den Anthony Wilson nicht gewinnen konnte. Am Freitag, den 9. August 2007 verstarb der englische Musikmogul im Alter von 57 Jahren in der Christie Krebsklinik in Manchester.

Anthony WilsonWilson, dessen abenteuerliche Geschichte 2002 in dem Film „24 Hours Party People“ von Michael Winterbottom nacherzählt worden war, war im November vergangenen Jahres erstmalig mit Nierenkrebs diagnostiziert worden. Eine Operation und die anschließende Chemotherapie gaben noch einmal kurzfristig Anlass zur Hoffnung, doch am Ende siegte der Krebs. Seine letzten Wochen waren überschattet von der Weigerung der örtlichen Filiale des Nationalen Gesundheitsdienstes, die Kosten von rund 5.000 ¤ pro Monat für die Behandlung mit dem erprobten und lebensverlängernden Medikament Sutent zu übernehmen. Am Ende sprangen die Bands New Order und Happy Mondays und andere Freunde Wilsons aus der Musikbranche ein und übernahmen die Kosten für das Medikament. weiter


Die Wiederauferstehung des Marco Paganini 
Mit VIVA hatte der Schweizer Sänger Marco Paganini, ein Nachfahre des italienischen Komponisten und Geigenvirtuosen Nicolo Paganini, in den frühen Achtzigern einige beachtliche Erfolge. Zur Band gehörte neben Marco Paganini damals auch die Keyboarderin Barbara Schenker, die Schwester von Michael und Rudolf Schenker. Auch mit seiner eigenen Band Paganini, die er nach seinem Ausstieg bei Viva zusammen mit Viva-Gitarrist Ralph Murty gegründet hatte, konnte er noch einmal auf sich aufmerksam machen. Jetzt - einige Drogenhöllen später - ist er wieder zurück.


Gehirnoperation ging gut aus
Neil Young erholt sich im Krankenhaus

Neil Young -Der kanadische Sänger, Komponist und Gitarrist Neil Young erholt sich derzeit von einer Gehirnoperation. Ärzte hatten bei Young ein Aneurysma diagnostiziert, nachdem er während der "Rock'n'Roll Hall Of Fame"- Zeremonie im vergangenen Monat  über plötzlich auftauchende verschwommene Sicht und Kopschmerzen geklagt hatte.Ein Aneurysma ist eine poröse Ader im Gehirn, die sich aufbläht und auf umliegende Gehirngegenden drückt. Unbehandelt kann ein Aneurysma nicht nur Gehirnfunktionen schwer beeinträchtigen, sondern auch platzen und durch die folgenden Gehirnblutung zum Tode führen. Die kurzfristig angesetzte Operation fand am 29. März statt und wird laut BBC von Neil Youngs behandelndem Doktor Pierre Gobin als "voller Erfolg" gewertet.


Jim Marshall
Der Schlagzeuger, der die Gitarristen das Lärmen lehrte

Jim Marshall ist eigentlich kein Mann für Autogramme. Im Moment allerdings gibt er gerne welche. Wegen dem Doktor vor dem Jim. „Ist schon ein Ding“, sagt er, „ich bin in meinem Jim MarshallLeben nie zur Schule gegangen, und jetzt bin ich trotzdem ein Doktor.“ Der Doktor ist ehrenhalber, vom College Of Music einer renommierten amerikanischen Universität verliehen. Nach dem Marshall schreibt er noch OBE und deutet dann extra mit dem Finger drauf: „Einen OBE habe ich jetzt auch, Anfang des Jahres verliehen bekommen. Von der Königin!“ OBE steht für „Order of the British Empire“. Das existiert zwar eigentlich gar nicht mehr, der Orden ist aber trotzdem immer noch eine der höchsten Auszeichnungen, die das Inselreich zu vergeben hat. Kein Wunder, dass Jim Marshall strahlt wie ein Lausebengel, dem das Honigkuchenpferd von Nachbarins Fensterbrett direkt in den Mund gefallen ist. In diesem Augenblick sieht er keinen Tag älter aus als höchstens jungenhafte 61. Aber denkste, 81 Jahre hat er mittlerweile auf dem Buckel. Und was für Jahre das sind!

In diesen 81 Jahren war er Steptänzer und Bigband-Sänger, Schlagzeuger und Elektroniker im Dienste ihrer Majestät, Schlagzeuglehrer, Ladenbesitzer und schließlich der Mann, der den Rock'n'Roll laut und dreckig machte, Ein Drummer, der die Gitarristen das Lärmen lehrte. So einer ist Jim Marshall. Und heute, mit 81 Jahren, läuft er immer noch jeden Morgen um punkt Sieben in seinem Büro ein, in dem in einer Ecke ein Schlagzeug steht, in einer anderen ein Plattenspieler, dann noch ein Riesen-Schreibtisch und auf diesem ein Aschenbecher, in dem sich todsicher die Überreste einer schweren Zigarre finden lassen. Von diesem Büro aus leitet er eine Weltfirma, die Produkte baut und vertreibt, die zu Zeiten fast den Status religiöser Kultgegenstände hatten – und für manche Rock'n'Roller immer noch haben. Ohne seine Marshall-Verstärker wäre der mächtige, dreckige, krachende, brutal-laute Sound der Who, von Deep Purple, Led Zeppelin oder Jimi Hendrix nie möglich gewesen, ohne sie wäre vermutlich der Rock'n'Roll nie wirklich ohrenbetäubend geworden. Der Mann ist eine lebende Legende. weiter ...



zum Tode von Spencer Dryden ein
Rückblick auf:


Spencer Dryden40 Jahre Jefferson Airplane

Am 10. Januar 2005 erlag der langjährige Schlagzeuger der legendären Rockband Jefferson Airplane, Spencer Dryden, im Alter von 66 Jahren einem Krebsleiden. Er gehörte der Psychedelic-Rockgruppe seit deren zweitem Album Surrealistic Pillow an, und saß auch bei deren Auftritten bei den Festivals von Woodstock und Altamont an den Drums. 1970 verließ Dryden die Gruppe und schloß sich den New Riders Of The Purple Sage an. Der Neffe von Charlie Chaplin wurde 1996 in die Rock Hall of Dame aufgenommen.

hier gibt's die komplette Story.....


Damageplan-Gitarrist Darrell Abbott auf offener Bühne erschossen
DamageplanDarrell Abbott, Gitarrist der amerikanischen Heavy Metal Band Damageplan, ist am Mittwochabend (8. Dezember 2004) auf offener Bühne erschossen worden. Damageplan, hervorgegangen aus der in den Neunzigern enorm erfolgreichen US-Metalband Pantera, hatte gerade ihren Auftritt in einem Nightclub in Columbus im US-Bundesstaat Ohio begonnen, als plötzlich ein Mann auf die Bühne kletterte und den Gitarristen wüst zu beschimpfen begann. Dann eröffnete er aus nächster Nähe das Feuer auf Abbott. Fünf oder sechs Schüsse trafen den Gitarristen, der tödlich getroffen zusammen sackte. Als ein Ordner versuchte den Attentäter, ein groß gewachsener Mann von ca. 30 Jahren, der ein Kapuzen-Hemd trug, von seinem Opfer weg zu zerren, wurde auch er angeschossen und tödlich verletzt.


 TUPACs Mutter veröffentlicht Video...
Tupac ShakurTupacs Mutter Afeni Shakur hat ein Video zur Veröffentlichung freigegeben, das die Geschichte ihres Sohnes, des 1996 in Los Angeles von Unbekannten erschossenen Rappers 2Pac, 'von ihm selbst erzählen lässt' – so die Ankündigung. Das Video besteht größtenteils aus Mitschnitten von Interviews und persönlichen Gesprächen Tupacs. Die Mutter will mit der Veröffentlichung erreichen, dass ihr Sohn '... und seine Arbeit besser verstanden werden können.' In einem Interview mit der britischen BBC sagt sie weiter: „Seit seinem Tod hat es unzählige Versuche von den unterschiedlichsten Leuten gegeben, sein Leben und seine Arbeit zu deuten und zu verstehen. Ich habe dieses Video zusammengestellt, damit die Außenwelt von Tupac selbst erfahren kann, wie er sich selbst, seine Umgebung und seine Arbeit gesehen und charakterisiert hat. Ich bin, wie meine Familie, davon überzeugt, dass niemand Tupac besser erklären kann als er selbst. Deshalb dieses Video.“  weiter....

Wacken 2004
Während wir gerade kräftig am Wacken-Special 2005 arbeiten, könnt ihr hier noch einmal einen Blick in das Special vom vergangenen Jahr werfen. Im Spezial findet ihr Infos zu allen (!) auftretenden Bands, Bühnen und Auftrittszeiten, kurze Biographien und weiter führende Verweise. Das Ding hat ganz schön Mühe gemacht. Deshalb würden wir uns besonders über Reaktionen freuen, egal ob Kritik, Lob oder Anregung. Wir haben im neu geschaffenen Forum eigens zu diesem Zweck eine Diskussionsplattform geschaffen. Uns interessiert auch, ob unsere Infos in der vorliegenden Form hilfreich waren, was wir hätten anders machen können oder sollen und was definitiv gefehlt hat.



Cheap Trick
Der Stoff, aus dem Legenden sind...

Montreal könnte eine wunderschöne Stadt sein, wenn es nur nicht in Strömen regnen würde. Doch die Sturzfluten, die sich aus grauen Wolken unaufhörlich über die Metropole des frankophonen Quebec ergießen, halten etliche tausende von Fans nicht im geringsten davon ab, auf eine schlammige Flußinsel überzusetzen und sich dort mehrere Stunden lang Rock'n'Roll vom allerfeinsten zu gönnen. ZZ Top sind die einen Stars des Abends, die anderen sind Cheap Trick.... (zuerst veröffentlicht im Oktober 1997 in Play Magazin)



The Black Crowes
Black Crowes

Sommer 1996, in Großbritannien läuft gerade die Fußball-EM, die bereits den Abstieg des deutschen Fußballs in die internationale Zweitklassigkeit andeutet. Die Nationalelf ist in einem wuderschönen Landhaus in der Nähe von Manchester untergebracht. Während die Spielerfrauen sich den Tag mit  ausgedehnten Einkaufsbummeleien in der Innenstadt von Manchester vertreiben, bereitet nicht weit entfernt ein Kommando der IRA die Bombe vor, die wenig später große Teile eben dieser Innenstadt in Schutt und Asche legen sollen. Von all dem ist im rheinischen Köln zur selben Zeit kaum die Rede, da geht's eher um Musik denn um Fußball. In der Stadt sind die Black Crowes, und die wollen über ihr aktuelles Album reden. Dachte ich wenigstens, doch dann kam Cleansman ins Spiel...



Außerdem im Archiv: